Filme in High Definition - Nachfolger des Canon HV20
HD-Camcorder im Test: Canon HV30
Yasmin Kötter
Für Urlaub, Geburtstag und das nächste Familienfest: Der Camcorder fängt schöne Momente ein und konserviert sie. Für Hobbyfilmer und Semi-Profis gilt der Camcorder Canon HV20 als Kauftipp, hinter dessen Linse sich netzwelt schon zum Test gestellt hat. Der Nachfolger, Canon HV30, will jetzt seinem Vorgänger den Rang streitig machen.
Inhalt
- Praktisch für den Videoschnitt: MiniDV-Bänder
- Hand anlegen: Alte Schwächen neu verpackt
- Manuelles Justieren: Für den Hobbyfilmer ausreichend
- Paradedisziplin: Bildqualität auf hohem Niveau
- Fazit: Überzeugende Technik in neuem Gewand
Statt das Modell einer Generalüberholung zu unterziehen, hat Canon anscheinend nur minimal an seinem Camcorder gefeilt. Einen Schritt in die richtige Richtung ist der Hersteller mit dem neuen Design gegangen: Zwar besteht das Gehäuse des HV30 immer noch aus Kunststoff, allerdings fühlt sich der nun schwarze Camcorder deutlich wertiger an.

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Optisch liegt der neue HV30 (links) vor dem HV20.
Praktisch für den Videoschnitt: MiniDV-Bänder
Ein Blick auf die Ausstattungsliste des HV30 bringt für Kenner des Vorgängers HV20 keine Überraschung: HDV, also hochauflösendes Video mit einer Auflösung von bis zu 1.440 x 1.080 Pixeln. Dabei stehen die Formate 16:9 und 4:3 zur Auswahl. Maximal 25 Einzelbilder pro Sekunde nimmt die HV30 auf. Als Aufnahmemedium kommen MiniDV-Bänder zum Einsatz.
Diese sind die richtige Wahl für alle, die ihre Videos nachbearbeiten möchten. Das Format DV, kurz für Digital Video, ist zwar komprimiert, mit einer Datenrate von etwa 3,1 Megabyte pro Sekunde jedoch sehr verlustarm. Da jedes Einzelbild auf der Magnetkassette gespeichert ist, ermöglichen die MiniDV-Bänder einen sehr präzisen Videoschnitt.
Wer seine Filme nicht schneiden oder nachträglich vertonen möchte, findet im Segment der DVD- oder Festplatten-Camcorder günstigere Alternativen für seine Urlaubsfilme. Von diesen Camcordern lassen sich die Aufnahmen wesentlich unkomplizierter auf den heimischen PC übertragen. Denn MiniDVs lassen sich nur in Echtzeit einlesen. Das heißt: Eine Stunde aufgenommenes Filmmaterial muss genau diese Stunde lang abgespielt werden, während der PC es digital erfasst.
Canon HV30
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